Wie kann ich eine Autopolitur selber machen?

Themenübersicht > Sonstiges     Veröffentlicht von: Gabriel -  4. Februar 2012

Was man braucht: Polierpaste, Poliertücher aus Mikrofasern oder Polierwatte, Poliermaschine, Gummihandschuhe,
Kostenpunkt: 6-20EUR
Zeitaufwand: bis zu 2 Stunden
Schwierigkeit: anstrengend
1
In der ersten Linie muss man das Auto von Außen gründlich waschen und trocknen lassen, damit keine Kratzer beim weiteren Polieren entstehen.
2
Nachdem der Vorgang durchgeführt worden ist, soll man das Auto in die Garage oder einfach in den Schatten stellen. Der Lack darf nicht beim Polieren den direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt werden!
3
Wenn der Lack bereits ganz trocken ist, kann man mit dem Auftragen der Politurpaste anfangen. Es ist angebracht, die Gummihandschuhe aufzuziehen, weil manche Pasten die Hände vertrocknen können.
4
Erst dann kann die Paste auf das Poliertuch aufgelegt werden. Mann soll mit dem Dach anfangen und dann nach unten weiter die Paste auftragen.
5
Die Paste sollte mit kreisförmigen Bewegungen aufgetragen werden, bis sie eine feste und trockene Schicht auf dem Lack bildet.
6
Manche Pasten dürfen nicht trocken werden und müssen sofort nach dem Auftragen mit einem frischen Tuch wegpoliert werden, sonst können feine Kratzer von Schleifpartikeln entstehen.
7
Man muss sich dabei vergewissern, ob sie die Paste zum Polieren von Chrom-, Kunststoff-, und Gummiteilen eignen kann.
8
Wenn die Paste trocken wird, kann man mit einem frischen Poliertuch oder Polierwatte mit Wegpolieren anfangen. Wenn irgendwo noch Schmutz-, oder Asphaltreste vorhanden sind, muss man die Stelle nochmals mit der Paste behandeln, bis die Reste völlig entfernt werden.
9
Der Lack wird poliert, bis er wieder an Glanz gewinnt und kleine Kratzer nicht mehr sichtbar sind. Immer wenn das Tuch schmutzig oder nass wird, muss man sich eines neuen bedienen.
10
Die Handarbeit kann natürlich mit einer Poliermaschine ersetzt werden, aber nur, wenn man eine große Erfahrung besitzt. Andernfalls kann der Lack an den Kanten und Ecken angebrannt werden. Zum Schluss kann die Karosserie nochmals mit Wachs versiegelt werden, damit der Glanz länger hält.
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