Wie kann man Rotwein selber machen?

Themenübersicht > Sonstiges     Veröffentlicht von: Gabriel -  28. Dezember 2011

Was man braucht: trockene Backhefe, 2-3 cl Wasser, 3 Liter 100%iger Saft von roten Trauben, leere Glasflaschen, ein Trichter, Kristallzucker, Gummiringe, Papierhandtuch
Kostenpunkt: circa 5 Euro
Schwierigkeit: relativ einfach
Anmerkungen: Eine ANleitung wie man Rotwein sehr leicht selber machen kann, da man für dieses Rezept Traubensaft verwendet und nicht selbst Trauben pressen muss.
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Als erstes werden vier leere Flaschen gründlich ausgekocht. Die drei Liter Traubensaft werden auf die vier leeren Flaschen verteilt.
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In die zu Dreiviertel gefüllten Flaschen werden nun jeweils 2,5 Esslöffel Zucker gegeben. Die Flaschen müssen nun so lange geschüttelt werden bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zucker benötigt man nicht nur für den GEschmack, er erhöht auch den Alkoholgehalt auf etwa 10%.
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Nun wird der Hefeansatz vorbereitet. 1/2 Teelöffel Trockenhefe wird zusammen mit 2-3 cl lauwarmen Wasser und einem Teelöffel Zucker in ein sauberen Gefäß gegeben und vermischt bis sich Zucker und Hefe aufgelöst haben.
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Auf das Glas wird nun eine Untertasse oder etwas ähnliches gelegt, das ganze für einige Stunden an einen dunklen Ort stellen. Auf der Oberfläche sollte sich nun eine dicke Schaumschicht bilden.
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Die Hefemischung wird nun auf die vier Flaschen verteilt. Jeweils ein Viertel der Schaumschicht und etwa 3 Teelöffel des Wassers werden in jede Flasche gegeben. Die Flaschen werden leicht geschüttelt damit sich alles gut vermischt.
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Nun werden die Öffnungen der Flasche mit Papiertüchern abgedichtet, da zwar keine Luft eindringen darf, die entstehenden Gase aber aus der Flasche entweichen müssen. Die Papiertücher können mit einem Gummiring oder Tesafilm fixiert werden.
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Die Flaschen müssen nun zum Gären an einen möglichst dunklen und geruchlosen Ort gestellt werden, die Ideal-Temperatur ist etwa 25 °C. Stellt man die Flaschen an einen Ort mit dieser Temperatur benötigt der Fermentierungsprozess etwa 9-12 Tage, ist die Temperatur kälter dauert es etwas länger.
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Nach der angegebenen Zeit sollten sich am Boden der Flaschen Ablagerungen gebildet haben, der Inhalt der Flashen ist alkoholisch und trübe.
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Damit der Gärprozess wieder in Gnag kommt und die Trübheit etwas vermindert wird kann der Wein etwa 3 oder 4 mal umgeschüttet werden.
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Der Inhalt der vier Flaschen wird nun wieder auf drei gereinigte Flaschen verteilt, die Ablagerungen am Boden dürfen nicht mitgegossen werden. Beim Gießen sollt der Wein so viel wie nur möglich Sprudeln.
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Anschließend werden die Flaschen wieder mit Papiertüchern abgedichtet.
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So verfährt man nun drei oder vier mal im Abstand von 1 bis 2 Tagen.
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Beim letzten umgießen sollte man das Sprudeln vermindern, der Wein sollte jetzt klar sein und keinen Absatz mehr haben.
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Nun kann der Wein getrunken werden.
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